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Entdecken Sie die  Costa de la Luz  (Küste des Lichts)

informative Reiseerlebnisse von Carola Klum


Costa de la Luz ~ Sonne im Dezember



Reisebericht von Carola Klum


Es gibt Menschen, die behaupten, Juist hätte den feinsten Sand auf Erden. Sie irren. Oder sie waren noch nicht zwischen Cadiz und Novo Sancti Petri an der Costa de la Luz, der Küste des Lichts.
Hier gibt es auch im Dezember noch Nordsee-Feeling: Dünenlandschaft bis zum Hotel hin, salzige Luft, Brandung und traumhafte Sonnenuntergänge. Bei nur 2 geschossiger Bebauung sieht man vom kilometerlangen Strand die Hotelanlagen kaum. Und: keine Kur-Taxe, kein Gosch, aber schöne Holzstege durch den Sand.


Es ist fast noch schöner als an der Nordsee. Und die Anreise dauert nicht länger. Gegen Ende des Jahres sind die Orte wunderbar touristenfrei, auch wenn der Ortsname Novo Sancti Petri “Neu-Sankt-Petersburg” bedeutet und somit ein Zeichen von Massen-Russentourismus sein könnte. Von wegen! Hier urlauben sogar Spanier zu der Jahreszeit. (Zu Weihnachten fallen die Touristen allerdings wieder ein.)

Wir übernachteten im Hipotel Barrosa Palace welches wir mit dem Reiseanbieter www.reisevergleich24.de gebucht hatten, wo das Essen so grandios und so lecker war, dass wir trotz Magen-Darm Virus wie Bullimie-Kranke gegessen haben. Der Virus hat sich gefreut – uns hat es geschmeckt und der Arzt schüttelte nur den Kopf.


Der große Vorteil dieser Reise

Trotz Pauschalbuchung und gefürchtetem Massenandrang, sind die Anlagen im Dezember leer, der Service aber umfassend gut. Die meisten Geschäfte haben größtenteils geöffnet. Wer sich umtun möchte, sollte unbedingt das “HOLA”–Magazin (spanisch) oder “OK!” (englisch) kaufen.


Mit dem Flieger erreicht man die Küste über Jerez de la Frontera (ja, hier trainieren sehr gut hörbar die Formel-1-Boliden auch im Dezember). Automietung ist übrigens Pflicht! Denn die Umgebung ist sehenswert.

Cadiz als nächste grosse Stadt ist einfach nur schön, nicht überragend toll, aber hat mit dem feindsandigen Victoria-Beach einen beneidenswert grossen Sandspielplatz direkt an der Promenade.


Und das muss man gesehen haben





Gibraltar! Auf der Fahrt dorthin prahlt ein trotziges Andalusien-Symbol nach dem anderen auf den Bergen; der schwarze Stier. Die Erde ist trocken, die Weine sind es bestimmt ebenso. Und dann endlich wartet man in der Einfahrt nach Britisch-Gibraltar auf Insel-Kultur. Und “oh Lord” - die bekommt man auch direkt: die einzige Zufahrtstrasse zu der Insel führt quer über die Start- und Landebahn des Flughafens Gibraltars.

Ja, die Engländer ignorieren die EU an dieser Stelle wiederholt und möchten von London direkt nach Gibraltar quasi national fliegen.

Die Stadt Gibraltar ähnelt Monaco: eng am Felsen bebaut, umrahmt von unzähligen dicken Tankern auf der See. Ich deklariere mal Gibraltar als absolut uninteressante Touristenstadt. Enge Strassen, kaum Parkplätze und viele Engländer mit Militär-Background (geringer Bildungsgrad - wenig Geld). Wir fuhren in einem Satz auf die Insel und von der Insel runter, ohne Anzuhalten, denn es gab ein paar Tage vor Weihnachten viel Verkehr und noch weniger Parkplätze. Schade, ein Besuch bei Marks & Spencer’s wäre schön gewesen.

Die Strassen auf Gibraltar sind so nahe an den Kindergärten und Schulen gebaut, dass man im Stau auch schon die eine oder andere Weihnachtsfeier in Schuluniformen quasi hautnah miterlebt. Niedlich!

Die letzte und erste Tankstelle unbedingt nutzen für Cadbury’s-Einkäufe oder “OK! Magazine”.
Nach Verlassen der Insel (Paßkontrolle), fährt man direkt auf einen “McDonald’s” und einen funky Diner im Wohnwagen-Stil zu. Lieber den McDonald’s wählen, der Diner hätte keinen Besuch des Gesundheitsamtes überlebt. Aber hier sind wir ja wieder in Spanien.


Und hier noch ein paar Hinweise einer Kleinfamilie für den Urlaub


- Spanier sind kinderlieb.
- In Städten kann man überall gut in modernen Tiefgaragen parken, mit Aufzug für Kinderwagen.
- Schuhkauf für alle ist Pflicht - spanische Schuhe haben italienischen längst den Rang abgelaufen.
- Ärztliche Versorgung ist top, meist auch deutschsprachig.
- Auf der Rückreise alles Wertvolle aus den Koffern nehmen
– lieber die Videokamera und die Sonnenbrille ins Handgepäck legen – ist sonst weg.


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zu Spanien, aber auch Gibraltar sowie Jerez werden häufig aufgerufen. Schließlich sei noch die Stadt Cadiz an dieser Stelle genannt mit mehr als 1000 Informationssuchenden pro Tag. Reiseberichte werden sehr gerne gelesen, da man hier
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