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Namibia - Botswana - Simbabwe - Reisebericht


Ein aufregender Urlaubs - Reisebericht von Charlotte S.

Reisebericht Urlaub 2007 Namibia – Botswana – Zimbabwe




Wenn Sie dieses Buch NICHT gelesen haben ...werden Sie unangenehme Erfahrungen beim AUSWANDERN machen !
 
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Namibia Botswana Simbabwe


Am Airport in Windhoek wartet schon der freundliche Angestellte des Autoverleihs und bringt uns in die Stadt, wo die Einweisung und Übernahme des 4 x 4 Nissan Double-Kabiners mit zwei Dachzelten samt Campingausrüstung erfolgt.

Auch das angeforderte SAT-Telefon steht bereit, sodaß wir losfahren können. Zuerst fahren wir zum SPAR Einkaufsmarkt. Ich hätte nichts, aber schon wirklich nichts von zu Hause mitbringen müssen.

Es gibt einfach alles! Wir fahren Richtung Etosha Pfanne und übernachten im letzten Camp vor Einfahrt in den Park. Zum Abendessen gibt es Bohnengulasch mit Würstl und Brot. Wir machen uns mit den Dachzelten vertraut und gehen nach dem langen Flug ziemlich zeitig schlafen.



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 Sonntag, 30. September 2007
Wir lassen uns mit der Weiterreise Zeit und packen unsere Utensilien so
praktisch als möglich ein und um. Der mitgebrachte Haus- und
Hofelektriker Helmut S. installiert einen Scheinwerfer beim Auto und
jeweils ein Leselicht in jedem Zelt. Wir fahren beim Tor Okaukuejo in
Etosha ein. Leider gibt es in keinem der drei Camps eine Möglichkeit zur
Übernachtung. Voll ausgebucht! Der Eintritt für einen Tag kostet 170 N$ =
etwa 20 EUR. Wir fahren also den ganzen Tag Game Drive durch den Tag.
Es ist viel trockener als bei unserem letzten Besuch und daher sehr viele
Tiere bei den Wasserlöchern: Zebras, Gnus, Oryx-Antilopen, Impalas, 5
Elefanten, 1 Löwe, Di-Dik-Antilope, Warzenschweine, Perlhühner, Sekretär
und viele, viele Vögel.
Wir verlassen den Park beim Namutoni-Camp und übernachten gleich
nach der Ausfahrt im Ovambu-Camp. Es ist sehr nett und sauber. Jeder
Camper hat ein eigenes Häuschen mit WC und Dusche und kostet 160 N$.

 Dienstag, 02. Oktober 2007
Nach Kaffee und Kuchen sieht die Welt schon wieder freundlich aus. Wir
tanken, was der Tank fasst (160 l), füllen drei Reservekanister, kaufen
noch zwei Kanister Wasser und fahren weiter nach Popa –Falls.
Bei Mashra verlasssen wir die geteerte Straße und fahren den Okavango
entlang, bestaunt von der schwarzen Dorfbevölkerung. Das Leben verläuft
hier sehr ruhig und behäbig. Das Wörtchen „Stress“ dürfte hier unbekannt
sein. Wir fahren wieder auf die geteerte Straße zurück und sind zu Mittag
bei den Popa Falls. Es hat sich seit unserem ersten Besuch nichts
verändert, nur Eintritt muß man jetzt bezahlen. Wir laufen durch dichtes,
stacheligesBuschwerk und balancieren über spitze Felsen zu den
Kaskaden, was die eigentlichen Popa Fälle sind. Der Wasserstand ist
niedrig, sodaß man die Felsvorsprünge gut sehen kann
Wir sind die einzigen Besucher hier und es ist sehr ruhig und friedlich. Wir
fahren Richtung Kasane, biegen aber links in den kleinen, aber feinen
Mahango Wildpark und sind überrascht, was dieser kleine Park für
Wildreichtum zu bieten hat. Auf unserem ca. dreistündigen
Erkundungsrundweg sehen wir Elefanten, Kudus, Gnus, Impalas, Büffel,
Hippos, Rappenantilopen, eine riesige Herde Paviane, Zebras, Adler und
mindestens 40 Geier.
Nach zwei vergeblichen Anläufen in zwei Camps (nicht schön, laut und
ungepflegt). Übernachten wir wieder im staatlichen Camp „Popa Falls“,
das wir schon von unserem ersten Besuch kennen. Es ist sehr ruhig, hat
wenig Besucher, verfügt über elektrische Beleuchtung und saubere Duschund
WC-Anlagen. Fertiggericht Spaghetti Bolognaise (von Knorr) ist nicht
zu empfehlen. Tee und Schokokekse retten den Tag und unter
Froschgequake entschlummern wir sanft.

 Donnerstag, 04. Oktober 2007
Wir fahren Richtung Ngoma Bridge (das Tor zu Botswana). Wir wollen
heute schon in den Chobe National Park einfahren und als Tagesgäste den
Fluß entlang bis Kasane bummeln. An der Grenze bezahlen wir 190 Rand.
Das Visum ist kostenlos, aber sie verlangen eine Steuer für die
Straßenbenützung. Die Grenzformalitäten sind auf beiden Seiten rasch,
freundlich und problemlos. Für den Eintritt in den Park zahlen wir 55 USD,
aber dieses Geld ist gut angelegt: Wir sehen 1000sende Tiere. Die Herden
sind riesengroß,. Zebras, Kudus, Warzenschweine, Geier, Adler,
Perlhühner, unzählige Wasservögel, Büffel, Hippos, Krokodile und endlich,
endlich unzählige Elefanten, für die der Chobepark ja so berühmt ist. Beim
500ertsten Elefanten haben wir aufgehört zu zählen Auf einer Strecke von
25 km waren es bestimmt 1000. Ein grandioses Erlebnis
In Kasane frischen wir unsere Vorräte auf und übernachten wie beim
ersten Mal in der Kubu Lodge, wo sich nichts verändert hat. Ich glaube,
wir stehen sogar am selben Stellplatz. Auch kann man in das
angeschlossene Restaurant gehen, um den Abend einmal nicht auf dem
Campinghocker verbringen zu müssen.

 Samstag, 06. Oktober 2007
Wir brechen zum Hwange Nat. Park auf. Die Straße isteine unangenehme
Rumpelpiste, wo wir gründlich durchgebeutelt werden. Das Land ist
unheimlich ausgetrocknet und alles dürr. Am Berghang steht eine Gruppe
Elefanten. Fast hätten wir sie übersehen, so verschmelzen die grauen
Riesen mit den Felsbrocken.
Gegen Mittag erreichen wir das Camp Sintamatella. Wir sind ja bereits
einiges von Afrika gewohnt, aber was uns hier erwartet, übersteigt unsere
Erwartungen. Vor dem ehemals sicher imposanten Eingangstor lungern ca.
20 Schwarze herum, die uns misstrauisch und neugierig beobachten. Das
„Office“ ist von zwei Personen besetzt, die krampfhaft versuchen, den
Eindruck eines normalen Betriebes zu vermitteln. Für diese Müllhalde
zahlen wir 20 USD p.P. Eintritt, Übernachtung 10 USD p.P. und 5 USD für
das Auto.Wir inspizieren das Camp, das von einigen Schwarzen
offensichtlich als Wohnraum genutzt wird. Die Duschen sind in einem
erbärmlichen Zustand und widerwillig und träge räumen sie das Feld.
Einer nimmt sein „Handtuch“ vom Haken. Offenbar hat er Angst, dass wir
es klauen könnten.Wir beschließen, weiter in Robin`s Camp in der Mitte
des Park zu fahren. Vielleicht ist es hier weniger trübsinnig.
Unterwegs der Game Drive ist sehr anstrengend, da die Tiere durch die
lang anhaltende Wilderei sehr scheu und nur schwer auszumachen sind.
Bei der geringsten Annäherung rennen sie davon. Sogar die Elefanten
nehmen Reißaus. Alle Wasserlöcher sind staubtrocken. Die Windräder
mutwillig zerstört.
In Robin`s Camp ungefähr das gleiche Bild. Im ehemals wunderschönen
Camp alles desolat und herabgekommen. Die Tankstelle „out of order“.
Das Telefon herausgerissen, das Restaurant und der Shop geschlossen.
Der Manager kommt herbeigeeilt, sichtlich entzückt, wieder einmal Gäste
zu sehen. Der Übernachtungsplatz ist aber in Ordnung und auch die
Duschen und WC benützbar.Wir sind die einzigen Gäste. Das
Erdäpfelgröstl mit Paradeissalat schmeckt hervorragend. Die Nacht ist
sternenklar und angenehm kühl. In der Ferne heulen Hyänen.

 Montag, 08. Oktober 2007
Wieder gut geschlafen. Den Manager noch rasch mit Zucker und Öl
versorgt, der Platzwart freut sich über Salz, Zucker und 2 T-Shirts, dann
geht es weiter nach Vic Falls. Auf der wieder unangenehmen
Waschrumpelstraße sehen wir noch jede Menge Tiere. In VicFalls machen
wir noch einmal Rast und dann geht es endlich wieder auf Asphalt weiter,
wo ich Helmut wieder beim Fahren ablösen kann. Knapp vor der Grenze
Polizeikontrolle. Alle Papiere, die ich vorweisen kann, werden gründlich
inspiziert. Es dürfte alles in Ordnung sein und wir dürfen weiter fahren.
Auf der Grenzstation ein keine Miene verziehender, kein Wort sprechender
Beamte, der sichtlich Weiße verachtet. Gott sei Dank, wir sind in
Botswana.
Bei der anschließenden Veterinärkontrolle müssen wir uns leider von
unseren Eiern und unserer Milch verabschieden. Was soll`s, jetzt gibt es
ja wieder Nachschub und keine Versorgungsschwierigkeiten. Bei der
Tankstelle in Kasane gibt es Benzin, aber die Pumpe funktioniert nicht.
Nach einiger Warterei, funktioniert sie dann doch und wir können voll
tanken und sogar mit VISA bezahlen.
Wir beziehen wieder die uns schon bekannte Kubu Lodge, trinken Kaffee
und planschen mit den Beinchen im Pool. Mehr Körperteile getrauen wir
uns nicht, diesem Wasser auszusetzen.
Am Busch Walking Trail, dem Fluß entlang, gehen wir in die nahe
gelegene Lodge um etwas zu trinken.
Zum Abendgericht gibt es Spghetti Carbonara mit Gurkerln (Fertiggericht
von Knorr, sehr gut) und Tee.
Wir sitzen lange in der lauen, sternklaren Nacht und besprechen die uns
zu erwartenden Abenteuer im Chobe Nat. Park.

 Mittwoch, 10. Oktober 2007
Wir fahren die uns bereits wohlbekannte Stelle entlang des Chobe-Rivers
bis zum ehemaligen Camp Serondella. In der Nähe des Gates viele
Touristen, die in großen Safariwagen herbeigekarrt werden und in aller
Schnelle einen Eindruck von der afrikanischen Tierwelt vermittelt
bekommen. Die Japaner mit weit aufgerissenen Augen, das halbe Gesicht
unter weißer Staubmaske verborgen, sind ein sehenswerter Anblick.
Die endlosen Herden Zebars, Kudus, Büffel, Warzenschweine und
Dutzende Krokodile allerdings gefallen uns viel besser. In der Ferne raufen
viele Geier um einen Kadaver. Links am Wegrand ein Rudel von 8 Löwen,
die offenbar gerade sichtlich zufrieden verdauen. Im Fluß liegt ein toter
Elefant, der von Hippos und Krokodilen angeknabbert wird. Dieser
Abschnitt ist wohl der tierreichste auf unserer Reise. Man muß die Tiere
gar nicht erst suchen. Überall, wo man hinschaut, Tiere, Tiere, Tiere. Wir
verlassen diese Strecke, wo sich Mensch und Tier versammelt und machen
uns auf den einsamen Teilabschnit durch den von keinem Menschen
besuchten Teil des Parks, den wir auch noch nicht kennen. Auf dieser 175
km langen, schwerst befahrbaren, sandigen Pisten begegnen wir in den
nächsten zwei Tagen keinen Menschen. Bei dem ehemaligen Camp
Nagotsa sehen wir eine riesige Herde Pavian und Elefanten. Die
Landschaft ist sehr abwechslungsreich: teils dichter Wald, offene Savanne,
viele ausgetrocknete Flußbette und Wasserlöcher und immer wieder
Elefanten. Diesmal müssen wir die Nacht im Busch verbringen, da der
Weg zum Camp einfach zu weit ist.
Bei einem ausgetrockneten Wasserloch, einer überschaubaren Fläche,
halten wir und glauben, den richtigen Schlafplatz gefunden zu haben. Es
ist sehr heiß. Ein Leopard nimmt schleunigst Reißaus, gerade nocht
rechtzeitig haben wir ihn entdeckt, bevor er wieder im Dickicht
verschwindet. Wir suchen Brennholz. Leider haben wir nicht bedacht, dass
die Exkremente der Tiere, die noch am Rande des Wasserloches liegen,
sehr viele Fliegen anlocken. Bald sind wir von äußerst agressiven Biestern
umschwärmt und wir kommen zu dem Schluß: Dies ist doch nicht der
richtige Platz. Also weiter!
Aber es will sich so recht keine „richtige“ Stelle anbieten. Einmal ist der
Wald zu dicht, einmal der Boden zu uneben, dann gibt es wieder keinen
Schatten usw.
Endlich eine Ebene, die offenbar abgebrannt ist, daher gut überschaubar.
Wir halten und bereiten die Zelte zum Schlafen vor und ich beginne mit
dem Kochen.
Plötzlich werden wir von einem Schwarm wilder Bienen angegriffen.
Zuerst sind sie nur vereinzelt frech, dann werden sie immer mehr und
mehr. Gerade hat mich eine gestochen. Es schmerzt ziemlich heftig, Es
bildet sich sofort eine Geschwulst und eine dunkelrote Stelle, die mich die
nächsten drei Wochen begleiten wird. Es bleibt uns nichts anderes übrig,
als in das Auto zu flüchten, um dort in Ruhe essen zu können. Der Himmel
verdunkelt sich rasch und ein Gewitter zieht auf, das die rabiaten Bienen
besänftigt und zum Schlafengehen mahnt.
Der Himmel hat eine wunderschöne Färbung und zwei Regenbogen bilden
zusätzlich noch eine herrliche Kulisse. Der Regen setzt mit unerwarteter
Heftigkeit ein und wir bleiben vorläufig im Auto sitzen, telefonieren mit
Robert und erleben zum ersten Mal in Afrika ein Gewitter mit lautem
Donner, Blitz und langanhaltendem Regenguß. Wir verziehen uns in
unsere Zelte, wo es gemütlich und trocken ist und dank des installierten
Lichtes können wir lesen und Sudoku auflösen. Ich liege noch lange wach,
lausche dem prasselnden Regen und dem Wind, der an den Zeltwänden
rüttelt.

 Sonntag, 14. Oktober 2007
Sehr gut geschlafen.
Wir fahren weiter durch Moremi nach Xakanaxa. Wir weichen von der
Hauptpiste ab und fahren zu kleine Mooren und Lagunen und stöbern
wieder viele Tiere auf. Es ist drückend heiß. Gegen Mittag erreichen wir
das Camp, welches an einer Lagune liegt. Hier können wir wieder duschen
und auch die WC`s sind brauchbar. Ich wasche ein paar Wäschestücke.
Ca. 50 m entfernt besucht uns ein Elefant. Am Abend, wir sitzen gemütlich
nach dem Abendessen, besucht uns noch einmal ein großer, dicker,
grauer Freund. Er beäugt uns von 10 m Entfernung und bleibt ca. ½
Stunde in unserer Nähe. Wir sitzen atemlos und unbeweglich. In Afrika,
bei untergehender Sonne, ein wilder Elefant in unmittelbarer Nähe. Wir
behalten die Nerven und werden durch dieses einmalige Erlebnis belohnt.
Wir entzünden ein helles, loderndes Feuer, das mit den Sternen am
Himmel um die Wette funkelt. Der erwartete Hyänen- oder Löwenbesuch
bleibt aber leider aus. Die Nacht bleibt völlig ruhig.

 Dienstag, 16. Oktober 2007
Am Morgen beim ersten Blick aus dem Zelt: 2 Elefanten. Als ich die Leiter
hinuntersteige, verschwinden sie im Busch.
Zum Frühstück gibt es heute nur Kaffee, da das Brot durch Schimmel
verdorben ist. Bald können wir in Maun einkaufen gehen. Bei der Fahrt
zum South Gate aus Moremi haben wir das große Glück, zwei Löwinnen zu
sehen, die die Straße queren. Zwei große, wunderschöne Tiere.
Danke Moremi für Deine wunderschonen Erlebnisse.
Um 11 Uhr muß der Park verlassen werden, sonst kostet es einen
weiteren Tag. Die 99 km bis Maun sind ein Horror. Durch Bauarbeitern ist
die Straße so schlecht, dass sogar die Kühlbox aus ihrer Verankerung
springt und Helmut sie in Maun wieder in ihre Position bringen muß.
In Maun gehen wir zu SPAR, der gute Auswahl bietet. Aus den Eiern, die
bei der holprigen Fahrt leider auch zerbrochen sind, gibt es heute Eier mit
Schinken. Sehr zufrieden.

 Mittwoch, 17. Oktober 2007
Heute beginnt die lange, öde Rückfahrt durch die Kalahari nach Windhoek.
Eine angenehme Überraschung: Die Straße ist durchgehend geteert, was
gegen das letzte Mal eine enorme Erleichterung darstellt. Einzig die
zeitweilig stur auf der Straße stehenden Kühe, Eseln und Ziegen erfordern
höchste Aufmerksamkeit
Gegen Mittag machen wir Pause in Ghanzi, das sich gut herausgeputzt hat
seit unserem letzten Besuch.
Wir bestellen Pizza im Restaurant des Kalahari Arms Hotel. Leider ein
Fehler, es dauert 1 ½ Stunden bis der Buschmann-Kellner das
Gewünschte bringt: Er entschuldigt sich so reizend mit den Worten:
„Manchmal gibt es Probleme mit der Küche“, dass wir nicht böse sein
können.
Jetzt heißt es dem Pferd die Sporen geben, da der Grenzübergang
Mamuno um 16 Uhr geschlossen wird.
Um ½ 4 fahren wir auf de Parkplatz vor. Die äußerst gelangweilte
schwarze Lady stellt fest, dass wir nur ein Visum für drei Tage, statt wie
beantragt, für drei Wochen im Pass haben und belehrt uns träge, dass wir
das hätten kontrollieren müssen und selbst dafür verantwortlich sind.
Nach etlichem Hin und Her lässt sie uns endlich ausreisen. Was sollten sie
auch mit zwei Pensionisten aus Österreich in Botswana.
Jetzt noch die Einreise nach Namibia und der Papierkrieg ist wieder einmal
erledigt.
In Gobabis finden wir etwas abseits gelegen eine wunderschöne Lodge mit
gepflegtem Rasen, wo wir campieren können. Wir haben eine Dusche und
ein WC für uns alleine.
Diese Nacht ist sehr kalt.


 Freitag, 19. Oktober 2007
Wir frühstücken in aller Ruhe und machen das Auto zur Abgabe fertig. Um
½ 10 Uhr geben wir bei der Firma Electronik Africa das SAT-Telefon
zurück und anschließend retournieren wir das Auto. Der Fahrer der
Autovermietung bringt uns ins Casa Piccolo, wo uns schon Frau Horn
freundlich empfängt. Nachdem wir das Wachstum der zwei Kinderlein
gebührend bewundert haben, beziehen wir unser Zimmer und fahren zu
Mittag mit dem Taxi in die Stadt.
Windhoek ist fast nicht mehr wiederzuerkennen. Es hat sich vervierfacht
und riesige Einkaufszentren sind entstanden. Eine moderne, europäische
Hauptstadt ist entstanden. Leider ist nur mehr eine kleine Häuserzeile mit
dem Flair des alten Windhoeks erhalten geblieben. Auf der ehemaligen
Kaiser Friedrichstraße (heute Independence Street) im Cafe Zoo kommen
wir aus dem Staunen nicht heraus, wie rasch sich die kleine, geruhsame
Kleinstadt in einen brodelnden Hexenkessel verwandelt hat.
In einem neu entstandenen Art and Craft Center, das Waren aus ganz
Südafrika anbietet, kann man Handwerkern bei der Arbeit (Weben,
Holzschnitzen, Nähen) zusehen. Wir kaufen noch ein paar Kleinigkeiten
und schon ist der Nachmittag vergangen. Bei einer Rast im Cafe Schneider
kommen wir ein letztes Mal zur Ruhe. Im Casa Piccolo räumen wir unsere
Koffer endgültig für die Heimreise um. Um 7 Uhr holte uns das Taxi zum
Abendessen.


 Montag, 01. Oktober 2007
Die Fahrt geht heute über Tsumeb Richtung Rundu. Das wird lang und
eintönig. Tsumeb entpuppt sich als wunderschöne Kleinstadt mit
traumhaften Jakarandabäumen in voller Blüte, die abwechselnd mit
tiefroten Bouganville um unsere Aufmerksamkeit heischen. In einem
netten Gartencafe machen wir eine Rast und dann geht es weiter.
Wir befinden uns jetzt im nördlichsten Teil Namibiens und kommen in
winzige Dörfer, die ausschließlich von Schwarzen bewohnt werden und
doch gegen das übrige Namibien sehr ärmlich wirken. Es werden an der
Straße Holzschnitzereien und Kürbisse angeboten. Die Strecke ist ziemlich
eintönig und wir wechseln uns daher beim Fahren ab. In Rundu (das Tor
zum Caprivistreifen) quartieren wir uns für die Nacht ein. Nach dem
Abendessen (Nudelsuppe, Grieskoch, Apfel) gönnen wir uns im Lodge-
Restaurant eine Cola. Die Nacht ist kurz und laut: krächzende Rabenvögel,
bellende Hunde, laute Discomusik, Regentropfen auf das Dach).


 Mittwoch, 03. Oktober 2007
Wir fahren nach Katima Mulilo. Wir verlassen wieder die geterrte Straße
und fahren durch ein Naturreservat, ds im Reiseführer sehr anschaulich
beschrieben wird. Es entpuppt sich aber als eher eintönige, wieder nur
durch kleine Dörfer führende Straße. Zu Mittag machen wir Rast in einer
Privatlodge am Fluß. Wir sitzen auf der Terasse. Im Wasser schwimmt ein
Krokodil und in der Ferne hören wir die Hippos. Weiter geht`s.
Am späten Nachmittag kommen wir endlich wieder auf Asphalt und nach
ca. 100 km auch nach Katima Mullilo.
Wir geben dem Auto Futter und suche eine Lodge, was gar nicht so leicht
ist. Wir hoffen, vor der Grenze nach Botswana noch fündig zu werden. Ein
Perlhuhn-Schild führt uns 4 km eine sandige, holprige Piste in den Wald zu
einem „Camp“. Es ist zu spät, um weiterzusuchen. Die schwarze „Office-
Lady“ ist über die einzigen Gäste entzückt. Kommt sofort mit dem Besen
und zwei Rollen Klopapier und ist bemüht, Ordnung in das Chaos zu
bringen. Sie erklärt mir, dass der Wind schuld ist, dass hier so viele
Blätter und abgebrochen Äste liegen und ist heilfroh, dass wir auf die
Warmwasserzubereitung Ihrerseits verzichten. Bei dieser Hitze ist heißes
Wasser zum Duschen absolut widersinnig. Wir fühlen uns schon fast so
wie im Moremi, was die Ausstattung des Camps betrifft. Am Morgen
bekommt unsere eifrige Betreuerin einen Pulli und einen Kugelschreiber
und wir scheiden als beste Freunde.

 Freitag, 05. Oktober 2007
Es waren letztendlich doch einige Camper am Platz und daher, besonders
am Morgen, etwas laut. Die Benzinversorgung bereitet uns etwas
Schwierigkeiten. Es sollten drei Tankstellen in Kasane sein. Die erste,
Shell befindet sich nach Totalbrand im Aufbau, die zweite permanent
geschlossen, die dritte verfügt über Warteschlangen und manchmal kein
Benzin, klärt mich die Rezeptionistin auf. Das kann ja heiter werden. Was
ist, wenn wir aus Zimbabwe zurückkommen, wo es ja leider wirklich
keinen Tropfen Benzin zum Kaufen gibt, und es gibt hier auch kein Benzin,
wie kommen wir dann durch die beiden Nationalparks, wo es keine
Tankstellen gibt?
Heute gibt es Benzin und die Warteschlange ist auch nicht vorhanden.
Vielleicht sehen wir nur schwarz. Wir füllen drei Kanister und den Tank voll
und reisen aus Botswana rucki-zucki aus.
Die Einreise nach Simbabwe ist problemlos, aber teuer: VISA 60 USD,
Road Maut 20 USD und eine Zusatzversicherung, ohne die man keinesfalls
einreisen darf, weitere 30 USD. Also immerhin nur für die Einreise 110
USD. Zügig geht es weiter nach VicFalls. Rechts und links der Straße
sehen wie viele Affen.
In VicFalls fahren wir auf die einzige Campsite, die überraschend schön
und gepflegt ist und ich bin weitere 22 USD für die Übernachtung los. Wir
lassen das Auto auf dem bewachten und mit Stacheldraht eingezäunten
Platz stehen und gehen zu Fuß zu den Fällen. Es sprechen uns diverse
Händler an, aber es ist weitgehend ruhig und bei weitem nicht so
aufdringlich, wie wir es in Erinnerung haben. Es sind fast keine Touristen
unterwegs. Es gibt extra Security Guides, die die Touristen begleiten.
Offenbar ist man ängstlich bemüht, für die Sicherheit der Besucher Sorge
zu tragen. Trotzdem : Der Tourismus liegt darnieder und wir sind bei den
Aussichtspunkten teilweise ganz alleine. Wenn ich denke, wie sich die
Besucher das letzte Mal gestaut haben, ist es jetzt sehr traurig, dass alles
so verkommt. Der Eintritt kostet übrigens noch einmal 20 USD p.P. Es ist
siedendheiß. Die Fälle führen sehr wenig Wasser, aber es ist trotzdem
sehr beeindruckend und der Sprühregen kühlt und ein bisschen ab. Leider
können wir nichts zu trinken kaufen, das der kleine Bursche keine USD
nimmt und wir dringend gewarnt wurden, Geld zu tauschen.
Halbverdurstet wanken wir, wieder bleitet von einer Security, zum
eleganten Victoria Falls Hotel. Very british und sehr bemüht, die alte
Elegance ausrechtzuerhalten. Leider gibt es nur Sonnenplätze und so
müssen wir mit einem schattigen Platz in einem wenig eleganten
Biergarten vorlieb nehmen. Aber immerhin hier können wir mit Dollar
bezahlen und es gibt kaltes Bier und kaltes Wasser. Sehr zur
Verwunderung des Wirts schaffen wir 1 Bier und 2 l Wasser locker.
Im Camp richten wir uns häuslich ein und lassen am Pool die Seele
baumeln. Bei Kaffee und Kuchen freuen wir uns schon auf das morgige
Abenteuer im Hwange Nationalpark. Wir haben ja hoffentlich genug Benzin
und so müsste eigentlich alles gut gehen.
Zum Abendessen gibt es Nudelsuppe und Kaiserschmarren mit kalter
Milch. Hm !


 Sonntag, 07. Oktober 2007
Nachdem wir auch den Ranger mit Frühstück verköstigt haben (später
erfahren wir, dass die Menschen hier monatelang schon kein Gehalt
bekommen haben und wirklich hungern), beobachten wir den ganzen Tag
Tiere. Wir sehen viele Tiere: Warzenschweine, Zebus, Elefanten, Geier,
Adler, Marabus, Tukane, kleine Hühnchen, Impalas, alles in großen
Mengen, aber sehr mühsam zu finden, da äußerst scheu. Beim Crocodil
Pool, das offenbr als einzige Wasserquelle dient, wollen wir den Tag
ausklingen lassen und Tiere beobachten. Außer einer Horde Pavianen
kommt aber kein einziges Tier zur Tränke.
Also ab ins Camp, das Bettchen noch vor der Dunkelheit gerichtet und
geschmaust. Fridattensuppe, Speckbohnen mit Brot, Tee mit Muffins. Wie
bekommen Besuch von einer Elefantenkuh mit Kind, drei Wasserböcken, 4
Kudus und zwei Schakalen.
Gegen Morgen Hyänen und ein Kampf Kudu oder Wasserbüffel gegen
Wildhunde.


 Dienstag, 09. Oktober 2007
Beim heutigen Frühstück müssen wir auf Kaffee verzichten, da die Milch ja
den Klauen der Veterinäraufsicht zum Opfer fiel. Wir trinken Tee und dann
wird ja wieder neu eingekauft.
Wir werden unseren Saustall etwas in Ordnung bringen und dann auf zum
SPAR. Im Anschluß gehen wir auf die Schlangenfarm. Wie uns glaubhaft
versichert wird, sind hier alle Arten vertreten, die man in Botswana überall
im Busch antrifft: Puffotter, grüne Mamba, schwarze Mamba, Speikobra
und natürlich viele zumindest für den Menschen ungiftige Arten.
Nach einer kleinen Stärkung zu Mittag, ein bisschen Wäsche gewaschen.
Nachmittags sitzen wir am Pool mit Blick auf den Chobe-River, genießen
kühle Getränke und tanken neue Kraft für die anstehenden Abenteuer.
Abendessen: Knödel mit Ei, Paradeissalat.


 Donnerstag, 11. Oktober 2007
Trotz Wind und Wetter gut geschlafen. Am Bienenplatz können wir
unmöglich frühstücken, da sie uns schon wieder gierig umschwirren. Also
suchen wir ein Stückchen weiter einen Platz für unsere Feldküche. Der
Tisch ist gedeckt und wir sind bereit, leider werden wir diesmal von
Ameisen attackiert. Nur eine schnelle Flucht hilft uns vor zahlreichen
Bissen.
Darum merke: Fürchte Dich nicht vor Löwen, Hyänen oder Elefanten,
wirkliche Gefahr droht von allem Kleingetier, was da kreucht und fleucht.
Wir fahren weiter über Stock und Stein, durch tiefe Rillen und Furchen und
Sand, Sand, Sand. Viele, viele Elefanten kreuzen unseren Weg oder
fressen friedlich und gemütlich,. halb verborgen im Dickicht. Plötzlich ein
Krach, ein dicker Ast hat sich zwischen Trittbrett und Karosserie
verklemmt und lässt sich trotz aller Anstrengung nicht herausziehen.
Nicht verzagen, Helmut fragen.
Die mitgebrachte Säge tut gute Dienste, Auf afrikanischem Boden, liegend
sägt Helmut den Ast ab, damit er ihn herausziehen kann, dann noch das
Trittbrett gerade geklopft und es geht schon wieder weiter. Bei einem
Wasserloch, sogar mit Wasser, machen wir Pause. Innerhalb einer Stunde
kommen drei Elefantenherden vorbei, die äußerst sparsam mit dem
Wasser umgehen und nur kurz trinken und dann wieder weiterziehen.
Bei der Weiterfahrt liegt ein dicker Baum quer über die Straße. Rechts und
links dichter Busch. Was tun? Gott sei Dank hat Helmut im verlassenen
Nagotsa Camp ein altes Eisenrohr aufgetrieben und vorsichtshalber
mitgenommen. Dieses tritt nun als Brecheisen in Aktion. Ich habe auf Hilfe
durch freundliche Elefanten gehofft, aber gerade jetzt lässt sich keiner
blicken.
Endlich kommen wir in Savute an, das wir ja schon aus unseren zwei
früheren Reisen kennen. Es ist alles unverändert. Wir können ausgiebig
duschen und wieder einmal Wäsche waschen. Beim anschließenden Game
Drive wieder so viele Tiere, dass ich sie gar nicht aufzählen kann.
Die Nacht ist laut wegen einer angrenzenden Wasserpumpe.


 Freitag, 12. Oktober 2007
Ein friedlicher Morgen. Kleine Hühnchen picken die Brotkrümel
vomgestrigen Abendbrot, flinke Eichhörnchen springen herum und eine
Herde Impalas grast in unserer unmittelbaren Umgebung.
Heute fahren wir zum dritten Mal zu den Rock Paintings. Wir umkreisen
die Felsen und trotz angestrengten Suchens gelingt es uns auch diesmal
nicht, die Felsmalereien zu finden. Vielleicht nur ein Buschmann-Gerücht?
Nach einer Mittagsrast wieder Game Drive. Wir beobachten eine Film-Crew
von African Screen Films, die eine Elefantenherde beim Wasserloch
beobachtet und filmt. Bei der Rückfahrt gelingt es uns wieder, dass wir die
Orientierung verlieren und im Kreis herumfahren. Helmut muß den
Turbogang einschalten, um noch rechtzeitig vor der Dunkelheit im Camp
einzutreffen.
Nach Erdäpfelpüree und gebr. Würstel ist die Nacht herrlich kühl und wir
hören in der Ferne Löwengebrüll und in der Nähe Elefanten trompeten und
schnauben.


 Samstag, 13. Oktober 2007
Savute ade!
Wir fahren die uns bereits bestens bekannte Sandridge Richtung Moremi.
Bis zu 40 cm hoch ist der sand, dazwischen teilweise eine Piste hart wie
Beton mit Schlaglöchern so groß wie Elefanten. Endlich kommen wir zum
Kwai River. So stellt man sich das Paradies vor. Der Fluß zieht träge
dahin, wunderschöne Seerosen blühen an den Ufern. In tieferen Becken
tummeln sich Nilpferde. Wohin man auch schaut, überall sind Tiere. Sie
bewegen sich völlig unbefangen und sind gar nicht scheu, sodaß man sehr
nahe heranfahren und sie gut beobachten kann. Beim North Gate fahren
wir in den Moremi Park.
Dieses Camp war immer ein Saustall. Aber jetzt ist es ein Saustall mit
vielen Touristen. Schrecklich: Duschen und WC absolut unbenützbar. Wir
suchen uns einen Platz ganz am Rande, um doch eine möglichst
ungestörte Nacht verbringne zu können.
Ich koche Kaffee. Helmut vertreibt sich die Langeweile, indem er mit der
Schleuder auf freche Meerkatzen und Paviane schießt, die heftig
kreischend das Weite suchen. Leider Gottes werden die Affen immer
wieder von unvernünftigen Leuten gefüttert, sodaß sie ziemlich frech sind.
Von den angrenzenden Plätzen hört man immer wieder Protestgeschrei,
wenn es den Pavianen wieder einmal gelungen ist, etwas zu stehlen.
In der Nacht Hyänenbesuch und das Grunzen und Schnauben der Hippos
im nebenan gelegenen Pool.


 Montag, 15. Oktober 2007
Beim Frühstück picken viele Vögelchen die Brotkrumen ganz in unserer
Nähe und lassen sich durch unsere Anwesenheit nicht stören.
Heute fahren wir weiter ins Camp Third Bridge. Dieses Camp hat sich in
keinster Weise verändert, seitedem wir das letzte Mal hier waren.
Vielleicht noch ein bisschen desolater. Unsere Camp-Site ist inmitten von
uralten, schattigen Bäumen und wir beginnen uns gerade häuslich
einzurichten, als die ersten Paviane auftauchen. Zuerst versuchen wir, sie
zu verjagen, aber sie sind gegen Steinschleuder und drohend erhobenen
Speer völlig immun. Es werden immer mehr. Schließlich zählen wir eine
Horde von ca. 50 Pavianen, die nicht im geringsten eingeschüchtert sind
und keine Anstalten machen, das Feld zu räumen. Winzigkleine Babys
turnen in den Bäumen, schlagen Purzelbäume und spielen mit anderen
Winzlingen Fangen. Die besorgten Mütter behalten sie immer im Auge.
Der „Pascha“ schaut auf Ordnung und ruft mit lautem Bellen seine Horde
zusammen. Wir sitzen sicher im Auto und ersparren uns wieder einmal
Fernsehen.
Schön langsam fängt unser Magen zu knurren an. Es ist klar, dass hier
keine Kochvorführung stattfinden kann. Wir fahren daher auf einen etwas
weiter entfernten Platz, wo früher einmal das Office war. Hier kann ich in
aller Ruhe meine Kochkünste walten lassen. Wir essen in aller Ruhe,
waschen noch das Geschirr ab und fahren dann zurück auf einen
affenlosen Platz zum Schlafen.
Beim heutigen Lagerfeuer umschleicht uns eine auffallend große
Tüpfelhyäne. In der Nacht hört man Hyänen und Hippos.


 Donnerstag, 18. Oktober 2007
Wir fahren Richtung Windhoek und suchen außerhalb der Stadt einen
Platz, wo wir übernachten können und in Ruhe die Koffer umpacken und
unsere Sachen verstauen können. Camp „Elisenheim“ bietet einen
schattigen Platz mit uriger Einrichtung Es treiben sich schon wieder
Paviane herum. Angeblich wird die Buschtoilette von einer Schlange vor
den Pavianen verteidigt. Mich haben weder Paviane noch Schlange
gestört. Das Haupthaus mit Bar ist um zwei riesige 40 m hohe
Eukalyptusbäume, die durch das Dach ragen, gebaut. Es ist alles sehr
rustikal und beim Swimmingpool lässt sich der Nachmittag angenehm
verbringen. Aus den letzten Resten zaubere ich ein Nachtmahl. Morgen
geht das Auto retour und wir schlafen wieder in einem richtigen Bettchen
in der Pension Casa Piccolo.

 Samstag, 20. Oktober 2007
Um 6,30 Uhr werden wir pünktlich vom Fahrer abgeholt und zum
Flughafen gebracht, der ja ca. 50 km außerhalb der Stadt liegt. Es ist
bewölkt und ein paar Regentropfen erleichtern uns den Abschied. Ein
wunderschöner Regenbogen färbt den Morgenhimmel.
Die lange Warteschlange am Flughafen stimmt mich nicht gerade freudig,
aber wider Erwarten geht es wirklich rasch und kompetent. Da wir ja
bereits Sitzplätze vorgebucht haben wird unser Gepäck nach Wien
durchgecheckt und wir können noch in Ruhe das von Frau Horn fürsorglich
mitgegebene Picknick verzehren.
Schon sitzen wir im Flugzeug. Lesen, ein bisschen dösen. Aus Langeweile
im grauslichen Essen stochern. Pünktlich landen wir in München. Wir
haben über 2 Stunden Zeit um den Flug um 21,25 nach Wien zu
erreichen, aber der Münchner Flughafen ist wirklich die Hölle. Endlose
Gänge, Stiegen und Rolltreppen und Passkontrolle lassen diese
Transferzeit nicht sehr lange erscheinen.
So jetzt sind wir in Wien gelandet. Siehe da, unsere beiden Koffer sind
wieder einmal nicht mitgekommen. Also zum Lost and Found.
Formalitäten, die wir ja schon zur Genüge kennen, erledigen und dann
endlich zum Parkplatz C. Da steht ja das liebe, blaue Auto. Kurz nach
Mitternacht empfängt uns Robert in Kaltenleutgeben und heißt uns
herzlich Willkommen.
Danke Afrika für diese wunderschöne Zeit !  Zu Hause ist es doch am
schönsten!




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