Reisenist.net  Das neue Forum der Reiseberichte

SCHOTTLAND


Anja B. war 18 Tage und 2.659 km lang unterwegs in Schottland


 Melrose Abbey 1136-1545




Armadale Castle 1815




 
Bridge-of-Allan    BeaulyCeilidh

 
InvernessView   JedburghAbbey

  
DunfermlineAbbey   Inverness Castle

 
ArbroathAbbey   MichaelsParisChurch

 
StAndrewsCastle       StAndrews

 
SconePalace       OldCourse

 
FyvieCastle          Dufftown

 
EileanDonanCastle       Dunkeld

 
Duffhouse          JedburghAbbey

 
St.-Andrews        BlairCastle

 
at BlairCastle      LinlithgowPalace





Weitere Reoprtagen:



Reisebericht MONTREAL

Reisebericht NEUSEELAND

Reisebericht TASMANIEN

Tag 1: Ankunft in Edinburgh. Per Mietauto ging es gleich mal ab in den Süden, um die Lowlands, das Traquier House, Melrose Abbey und Jedburgh Abbey zu besichtigen. Was augenscheinlich „anders“ war: Linksverkehr und viele mehrspurige Kreisverkehre.

Der zweite Tag meines Schottland-Trips begann mit einem typisch schottischen Frühstück: Spiegelei, Schinken, Champignons, Würstel, Tomaten, Black Pudding, Toast, Orangensaft, Tee/Kaffee, Butter und Marmelade - eine ausreichende Stärkung für den ganzen Tag.

Dann ging es weiter in den Süden Schottlands bis an die Grenze zu England: nach Gretna Green, das ein wahres Hochzeitsparadies ist, nach Dumfries, Sweetheart Abbey, Alloway, Ayr und Culzon Castle. Resümee des zweiten Tages: ich habe die längste Etappe am Stück – 250 km - zurückgelegt.

Gen Norden

Am Tag 3 besuchte ich New Lanark, ein ehemaliges Baumwollfabrikationszentrum, das 1785 als neuartige Industriesiedlung gegründet wurde. Die Fahrt führte weiter in den Norden, wo ich Falkirk Wheel besichtigte, ein modernes Schiffshebewerk, das durch seine Konstruktion in der Art eines Riesenrades einmalig auf der Welt ist. Die weiteren Stationen waren Bannockburn Battlefield, Stirling Castle und Old Town Jail. Die Universitätsstadt Stirling gilt als das "Tor zu den Highlands“, dem Hochland Schottlands, und erweckte bei mir Erinnerungen an den Film „Braveheart“.

In den Highlands

Am vierten Tag besuchte ich das Wallace Monument, einen 67 m hohen vierkantigen Turm, der 1869 bei Stirling errichtet wurde. In Bridge of Allan wurde ich Zeuge der 155. Highland Games. Außerdem besuchte ich das Rob Roy Visitor Centre (Rob Roy ist der „schottische Robin Hood“) – ein absolutes Muss, Loch Lommond und Glasgow.

Am Tag 5 entdeckte ich Glasgow, und zwar zu Fuß, per Bus und U-Bahn, da gerade das jährliche Piping Festival begann, der größte Dudelsack-Event der Welt. Am Hauptplatz Glasgows, dem George Square, befinden sich Statuen der 12 wichtigsten Schotten. Die Buckanan Street ist die Fußgängerzone der Stadt. Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt: Cathedral of St. Mungo, Provan’s Lordship, Nekropolis, der schönste Friedhof Schottlands. Mein Resümee über Glasgow: Die Stadt ist abseits der Touristenpfade eine reine Industriestadt.

Entlang der Westküste

Am Tag 6 ging die Fahrt weiter nördlich, entlang der Westküste. Zu meinen Stationen zählten Auchindrain Old Highland Township, Inverary Castle, Glencoe (Tal der Tränen), Inverlochy Castle, Fort William, West Highland Museum und Banavie Staircase, eine Schleusentreppe mit 29 Schleusen, die Schiffen dabei helfen, 20 m Höhenunterschied zu überwinden.

Am 7. Tag ging es westwärts auf der Road to the Isle und dann per Fähre hinüber zur Isle of Skye, um dort das Armadale Castle zu besichtigen, das MacDonald Visitor Centre - MacDonald ist der größte Clan der Welt – zu besuchen und Portree, den Hauptort der Insel sowie Old Man of Storr und Kilt Rock Falls kennen zu lernen. An diesem Tag machte das typische schottische Wetter übrigens seinem Ruf alle Ehre: es war kühl und verregnet. Am nächsten Tag standen Eilean Donan Castle, Loch Ness, Urquhart Castle und Inverness, die Stadt der Kirchen, am Programm. Die Island of Skye wirkte ziemlich verlassen, es schienen mir dort wesentlich mehr Schafe und Kühe als Menschen und Orte zu sein!

Richtung Osten

Am Tag 9 ging es an der Küste Richtung Osten zum Culloden Battlefield, wo 1746 die letzte große Schlacht zwischen Schottland und England stattgefunden hatte. Am nächsten Tag besichtigte ich Huntly Castle, Kildrummy Castle und die 80th Abernethy Highland Games in Nethybridge. Tag 11 führte mich wieder an die Küste. Weiter ging es ins Landesinnere und dann wieder allmählich retour Richtung Süden entlang der Küste.

Ich landete wieder am Ausgangspunkt meiner Reise, wo ich nach Linlithgow Palace, dem Geburtsort Maria Stuarts, die letzten 3 Tage meiner Reise in der schönsten Stadt Schottlands, Edinburgh, verbrachte. Neben der Royal Yacht Britannia, dem Holyrood Palace und Edinburgh Palace verführte mich die Royal Mile mit ihren vielen traditionellen Geschäften und wunderschönen Kirchen zum ausgiebigen shoppen.


Das Fazit meiner Reise:

  • Geldreserve mitnehmen und Zeitpuffer einplanen!
  • Öffnungszeiten: bei vielen Besichtigungen ist der letzte Einlass 30 bis 60 min. vor Ende der Öffnungszeit (Beginn meist nicht vor 9.30 Uhr)
  • Geschäftsschluss: meist 17.30 Uhr, manchmal 18.00 Uhr
  • Linksverkehr ist sehr gewöhnungsbedürftig, enge Straßen
  • LKWs haben alle Rechte auf Singleroads
  • unbedingt vorab Informationen aus dem Internet einholen



Home


Inverness und Edinburgh Schottland Reisebericht



 









 

Reisenist.net   das neue Forum der Reiseberichte



copyright © reisenist.net - die Urlaubsseiten mit exklusiven Reiseberichten